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Suchtmedizin

Die kbo-Lech-Mangfall-Kinik (LMK) Garmisch-Partenkirchen.  bietet Menschen mit Abhängigkeit von Alkohol, Tabletten oder illegalen Drogen multiprofessionelle Hilfe an.
Die medizinisch wissenschaftlich fundierte Behandlung erfolgt nach individueller Diagnostik ambulant, tagesklinisch oder vollstationär und orientiert sich stets an den besonderen Bedürfnissen der Patienten.


Institutsambulanz

Die Institutsambulanz hilft Menschen, die einen  Erstkontakt für den Weg aus der Sucht suchen, ist aber auch für diejenigen, die trotz bisheriger Bemühungen wiederholt rückfällig geworden sind, erste Anlaufstelle.

Eine enge Zusammenarbeit mit der Psychosozialen Sucht-Beratungsstelle sowie mit den internistischen Stationen am Klinikum Garmisch-Partenkirchen. komplettiert das umfangreiche Behandlungs- und Therapieangebot.

 

Stationäre Entgiftung


Die stationäre Entgiftung begleitet die Betroffenen durch die körperliche Alkohol-, Medikamenten- und Drogenentgiftung. Bereits hier findet im Rahmen der qualifizierten Entzugsbehandlung eine erste Auseinandersetzung mit der Abhängigkeit statt und Sie erhalten Informationen über ambulante Weiterbehandlungsangebote und stationäre Entwöhnungstherapien. Eine frühzeitige Wiederaufnahme in Krisensituationen sowie bei Rückfällen ist möglich.


In einer offenen Angehörigengruppe (nähere Informationen finden Sie unter dem Menü-Punkt "Für Angehörige") finden Angehörige und Freunde Rat und Hilfe.  Betroffene nach einer stationären Entwöhnungstherapie haben die Möglichkeit, im Rahmen einer rentenversicherungsfinanzierten Nachsorge, erlernte Strategien im Alltag einzuüben.

 

Patientenanmeldung/Aufnahme

 

Basierend auf dem Grundgedanken einer niederschwelligen Zugangsmöglichkeit bemühen wir uns um eine rasche Aufnahmemöglichkeit.

Stationäre Alkohol- und Medikamentenentgiftungen: 08191/333-2930.

Stationäre Drogenentgiftung:
Es besteht die Möglichkeit, zur methadongestützten Entgiftung. Diese Möglichkeit kann im Rahmen eines persönlichen Vorgesprächs geklärt werden.
Frau Tornier (Sozialtherapeutin / GVS) Tel. 08191/333-2971 oder -2930.

Qualifizierter Entzug:
Der qualifizierte Entzug wurde entwickelt, um Menschen mit Suchtproblemen eine hochwertige Entgiftungsbehandlung anzubieten. Neben einer niederschwelligen Aufnahme mit der Möglichkeit der Wiederaufnahme sind ein beschwerdearmer und möglichst komplikationsloser Entzugsverlauf, eine sorgfältige Diagnostik der Abhängigkeit sowie eine Diagnostik somatischer und psychiatrischer Begleiterkrankungen Ziele der Behandlung.
In unseren therapeutischen Angeboten geht es um Wissensvermittlung über Suchtkrankheiten sowie um die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Konsum bewusstseinsverändernder Substanzen. Gleichzeitig gilt es, eigene Ressourcen gemeinsam zu erkennen und weiterzuentwickeln, Mut und Zuversicht für den weiteren Weg in die Abstinenz zu entwickeln und einen individuellen Behandlungsplan für die Zeit nach der stationären Entgiftung zu erarbeiten.
Hierfür steht Ihnen unsere Ambulanz sowie eine ambulante Suchtgruppe, aber auch komplementäre Dienste, z.B. die Suchtberatungsstellen und die Selbsthilfegruppen zur Verfügung.
Um diese Ziele zu erreichen bestehen in unserem Haus die folgenden therapeutischen Angebote: 

  • Medikamentös gestützter Entzug
  • Akupunktur (NADA-Protokoll)
  • Suchtgruppe
  • Suchtinformation
  • Frauengruppe
  • Bewegungstherapie
  • Ergo-, Musik- und Kunsttherapie
  • Nachsorgeambulanz
  • Einzelgespräche
  • Angehörigengespräche
  • Soziale Kompetenzgruppe

Entwöhnungstherapie:
Motivationsförderung sowie Befähigung zur Abstinenz durch therapeutische Maßnahmen ist in unserem Sozialsystem eine Leistung der Rentenversicherungsträger und wird als medizinische Rehabilitation stationär in Fachkliniken oder ambulant von den örtlichen Suchtberatungsstellen gemeindenah angeboten. In der Regel erhöht eine solch Nachbehandlung deutlich die Abstinenzwahrscheinlichkeit und ist in einen längeren Behandlungsplan einzubeziehen. Im Regelfall sind hier die lokalen Suchtberatungsstellen als Vermittler tätig und können diese Aufgabe bereits vor Antritt der stationären Entgiftungsbehandlung übernehmen. Nur so kann der, häufig von Klienten und Angehörigen gewünschte, zeitnahe bzw. nahtlose Übergang in eine Entwöhnungsklinik möglich werden. 

 

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